- wie lange :9 Tage
- mit wem: mit Mann und 3 Freunden
- Ablauf: Anreise mit Eurowings nach Edingburg über Düsseldorf bzw. Amsterdam, Mietwagen, Unterkünfte über booking.com
- Golfplätze gebucht über golfnow.com, und direkt über die homepages der Clubs.
erste Station: St. Andrews
Drei Tage hatten wir für den Geburtsort des Golfsportes eingeplant. Am Ankunftstag gab es bei typisch schottischem Wetter noch einen Bummel durchs Städtchen und Abendessen im Pub.
Unser zweiter Tag startete mit einem netten Frühstück im Hotel du vin. Direkt vor dem Hotel begann unsere gebuchte Führung über den „old course“. Dieses ist der älteste noch existierende Golfplatz der Welt und wurde erstmals 1552 erwähnt. Das Clubhaus ist ein beeindruckend altes Gemäuer und darf ausschliesslich von den Mitgliedern betreten werden. Die Startzeiten werden verlost, kosten zwischen 350 und 500 Pfund und trotz des hohen Preises ist der Platz jeden Tag ausgebucht. Wir waren alle beeindruckt von diesem geschichtsträchtigen Ort und freuten uns besonders, dass wir auf der berühmten Swilcan Bridge ein Erinnerungsfoto machen durften. Da es neben dem old course noch drei weiter Golfplätze in dieser Ecke gibt, beschlossen, wir, am Nachmittag den leichten 9 Loch Balgove Kurs zu spielen. Zum Einstieg war er gut, aber komplett unspektakulär.
Am Abend warfen wir noch einen Blick in die Universitätsgebäude und der verfallenen Burg, bevor es endlich zum wohlverdienten Guiness ging. Auch wenn Golf einen nicht interessiert, ist St. Andrews ein sehr sehenswertes Städtchen. Die Mischung aus den vielen Studenten, den internationalen Golftouristen, den wunderschönen alten Gebäuden, dem Strand und den vielen Pubs macht es zu einer absoluten Sehenswürdigkeit.
Heute sollte es aber nun endlich auf einen der berühmten links course hier in St. Andrews gehen. Unsere Mitreisende Ute hatte schor Monaten eine Startzeit auf dem Eden course gebucht und nach einem netten Frühstück im berühmtesten Café St. Andrews ( hier sollen sich Kate und William, das englische Thronfolgerpaar als Studenten das erste Mal begegnet sein) , genossen wir bei viel Wind und Sonne diesen phantastischen Platz.
Nach diesem Highlight und da die Sonne uns treu blieb, ging es kurz ans Meer, danach genossen wir noch ein paar köstliche Austern und liessen den letzten Abend in einem hübsch dekorierten Restaurant ausklingen.
Auch wenn wir heute noch viele Kilometer vor uns hatten, beschlossen wir, einen der Golfplätze von Fairmont ganz in der Nähe von St. Andrews zu spielen. Es begrüsste uns ein imposantes Clubhouse und ein spektakulärer Linkscourse. Immer an der Steilküste mit Blick aufs Meer ging es bergauf und bergab, eine herausfordernde Bahn nach der nächsten erwartete uns. Leider setzte später ein so heftiger Regen ein, dass wir die 18 Löcher nicht zu Ende spiele konnten. So machten wir uns, halbwegs getrocknet auf Richtung Dunbar, wo uns ein schnuckeliges Hotel mit tollem Blick und nettem Restaurant erwartete.
Auch hier in Dunbar gibt es eine wunderschönen linkscourse- den Winterfield Club. Für mich war es der schönste Platz auf unserer Golfreise- tolle Aussicht und nicht zu viele Steigungen. Auch das Clubhouse war sehr gemütlich und war auch von Nicht- Golfern gut besucht. Man merkt hier in Schottland, dass Golf wirklich ein Volkssport ist. Alle Menschen, ob auf dem Platz oder im Clubhouse sind mega entspannt, super freundlich und der britische Humor begegnet einem überall.
Nach dieser traumhaften Golfrunde ging es zu einer kurzen Erholungspause ins Hotel, bevor wir zu einem kleinen Bummel durch das verträumte Städtchen und einem phantastischen Abendessen aufbrachen.
dritte Station: Edinburgh
Nun ging es zurück nach Edinburgh. Da wir nicht viel Zeit hatten, beschränkten wir uns auf die Hauptsehenswürdigkeiten dieser beeindruckenden Stadt. Besucht wurde natürlich die Burg, die königliche Yacht Brittania, die Royal mile, die Winkelgasse und Holyroodhouse. Ich war als Jugendliche schon einmal in Edinburgh und schon damals hatten mich die gigantischen alten Häuserzeilen und die mächtige Burg tief beeindruckt. Auch diesmal war es wirklich sehenswert. Leider kann man diese mittelalterliche Atmosphäre nicht mehr ganz so geniessen, da Massen von Touristen durch die Stadt strömen. Die königliche Yacht hat mir sehr gut gefallen und sehr nett war auch der abendliche Besuch in einem Pub, der beeindruckend viele und sehr teure Whiskeys anbietet.Wir beliessen es lieber beim altbewährten Bier. Alles in allem war es eine wunderschöne Reise, Schottland ist phänomenal und das Golfspielen ein Traum. Wir kommen bestimmt noch mal wieder!




































































